Granaten in der Mülltonne

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir über eine besondere Art der Abfallentsorgung und andere unglaubliche Geschichten aus der Vergangenheit unserer Landkreise.

RetroSchnack ist ein Podcast der Mediengruppe Kreiszeitung. Produktion dieser Folge: Melanie Scharfe und Hagen Wolf. Feedback und Anregungen gerne an podcast@kreiszeitung.de.

Impressum: https://www.mediengruppe-kreiszeitung.de

Transkript anzeigen

00:00:07: Moin und herzlich willkommen zu Retro Schnack, der historischen Kurz-Podcast der Mediengruppe Greiszeitung.

00:00:13: Ich bin Hagen Wolf.

00:00:14: Und ich bin Melanie Schafe.

00:00:15: Moin Melanie.

00:00:16: Hallöchen!

00:00:17: So, Meldungen... kurzmeldungen aus der Vergangenheit.

00:00:20: Hau raus.

00:00:20: Ja, Sieghe Februar, nineteen fünfzig städtische Müllabfuhr unterwegs sammelt Mülleien aus dem Mülltonn und fahr natürlich dann zu diesem Schutabladeplatz und laden den Müll dann ab, den sie eingesammelt haben.

00:00:33: Und die Arbeiter staunen nicht schlecht als aus diesen Müllwagen auf einmal zwei alte Flackfluggranaten purzeln!

00:00:42: Wie bitte?

00:00:43: Ja...

00:00:46: Also haben die einfach versehnlich mal eben so Granaten mit

00:00:48: draufgeschmissen?

00:00:49: Ja, zwei alte Flakgranaten.

00:00:51: Also natürlich Riesenaufregung.

00:00:53: Ja klar!

00:00:54: Blindgänger

00:00:55: das

00:00:55: Bombenräumkommando wird gerufen oder entschärft diese alten Flak-Granaten.

00:01:00: Ach du Schande... Und daraufhin weiß auch in unserer Zeitung an die Bewohner von Siegke, bitte keine alten Granaten in der Mülltonne hinzuordnen.

00:01:10: Wie kommt man denn eigentlich auch auf den Gedanken so?

00:01:13: Ach ja ich hab hier noch eine Granate liegen,

00:01:15: guck jetzt einfach an die Pressemüllung.

00:01:19: Das

00:01:19: ist ja irre!

00:01:21: Was da alles hätte passieren können um zu wählen.

00:01:24: War auch ein Hinweise unserer Zeitung es könnten sehr viel passieren, die könnten zum Beispiel losgehen.

00:01:28: Ja genau könnte passieren.

00:01:30: Heftig.

00:01:30: Es

00:01:31: stand wirklich auch so bei uns in der Zeitung Und vielleicht auch jetzt was ganz Lockeres, weil damals in der Zeit, im Jahrzehnten, im Februar, war ein Misswahlen ja großes Thema.

00:01:45: Überall im Land wurden misswahlen durchgeführt und es gab eine Wahl zur Missbremien.

00:01:50: Oh

00:01:50: ja?

00:01:51: Ja!

00:01:51: Und dann konnten wir aber aus unserer Gegend... Dame teilnehmen.

00:01:55: Man dürfte nicht verheiratet sein, ganz wichtig.

00:01:58: und die Damen ... Ja das stimmt!

00:02:01: Die Damen mussten laut unserer Zeitung schön sein und gut gewachsen.

00:02:05: Okay, gut gewachsen.

00:02:07: Gab's da früher mal so einen Mindestmaß für Models?

00:02:10: Sie mussten noch um

00:02:10: die Mindestmaske sein.

00:02:11: Ich weiß es nicht!

00:02:13: Es fand in der Glocke in Bremenstadt...

00:02:15: Oh schöne Location!

00:02:15: Ja, kenne ich gar nicht.

00:02:17: und zwar haben sich achtzig Mädchen oder junge Frauen vorgestellt und es gab schon eine Vorauswahl und von diesen achtzig wurden eben fünfzehn.

00:02:24: die fünfzehnt besten hübschesten und bestgewachsenen Damen wurden ausgewählt.

00:02:30: Und was überraschend ist finde Was meinst du, wie viele von den fünfzehn Finalistinnen aus unserer Gegend also Diepols und Rotenburg-Ferden kamen?

00:02:38: Ich würde sagen wir sind hier alle wunderschön auf dem Land.

00:02:42: Also würd ich mal hochschätzen, drei zehn!

00:02:44: Keine.

00:02:48: Wir sind ja alle schön auf dem Land

00:02:50: immer diese Städter.

00:02:51: Ja,

00:02:52: die haben andere Vorzüge als hübsch und gut gewachsen zu sein.

00:02:57: Die Hindernenwerte sind auch wichtig.

00:02:59: Ich würde

00:02:59: jetzt gerne mit unserem Tisch rüber langen

00:03:01: Da krieg ich das

00:03:03: wieder.

00:03:04: Ich merke das schon.

00:03:05: Bis Präim in der newtzehnjährige Margaret Opfermann Und hier kam auch Preise dafür, also für die schönen und gut gewachsen zu sein.

00:03:15: Und zwar der erste Preis war ein Friseurbesuch.

00:03:19: Und es war bei Karl Burgena – das war ja König der prämischen Friseure wie's damals hieß!

00:03:26: Er hatte neunfacher deutscher Friseurmmeister.

00:03:30: War schon guter.

00:03:30: Dann weitere Preise waren einen Moped.

00:03:33: Okay, keine Ahnung.

00:03:34: Ein Radio?

00:03:35: Einen Kosmetikoffer?

00:03:37: Hatten wir nicht neulich noch in einer Folge gesagt dass Frauen dürfen ja am Moped fahren wenn sie nicht gerade schwanger sind.

00:03:44: und wir hatten doch irgendwas... Wir hatten auch so eine Single-Anzeige in einer Folgen neulichen wo ein junger Mann ein Radio hatte.

00:03:50: also war damals...

00:03:51: Junggeselle ist so, Frau hat einen Radio.

00:03:53: das war da mal schon richtig

00:03:55: genau.

00:03:55: Genau!

00:03:56: Dann ein Kosmetikoffer, eine Handtasche, ein Literpuffer.

00:04:01: Okay, ein Dieter ist auch eine Menge.

00:04:02: Hier

00:04:03: wird grad sagen ein Massagerät?

00:04:05: Ein Taschenschirm!

00:04:08: Ein paar Strümpfe oder so, das Beste sind drei Liter Cognac.

00:04:14: Wobei man sagen muss also wenn es richtig gute Nylonstrumpfer sind die gibt's ja heute

00:04:18: fast auch nicht.

00:04:18: Wahrscheinlich genau war schon gut aber wie gesagt drei Liter cognac ihr weiß ich was sie da mit drei Liter cognac gemacht hat.

00:04:25: Ja

00:04:25: na dann Prost!

00:04:27: Dann noch eine kleine Randmeldung aus unserer Zeitung und zwar müssen wir nach Lüneburg mal gehen?

00:04:32: Ein einen Vierzig Jahre alter Schlosser aus Lüneburg, der brach im Dezember in den Urengeschäft ein.

00:04:38: In Lüneburger und stahl dort mehrere Armband-Uren.

00:04:42: Er ging aus dem Geschäft raus und wieder rein und gab den Diebstahl zu und gab die Uhren zurück.

00:04:47: Ach das ist aber nett!

00:04:49: Was trotzdem knapsgelandet

00:04:50: wurde?

00:04:50: Er wurde festgenommen und drei Monate später war die Verhandlung.

00:04:54: Und dem Richter sagte er, dass deswegen gemacht ... Seine Frau ist immer so streitlustig und er wird lieber ins Gefängnis gehen als weiterhin mit seiner Frau zusammen zu leben.

00:05:04: Nein, das hat gesagt!

00:05:06: Und es gab sogar Zeugen vor Gericht die bestätigten dass die Frau sehr streit lustig war.

00:05:12: Das ist aber heftig!

00:05:15: Was weißt du wie der Urteil war?

00:05:18: Am witzigsten würde ich's jetzt finden wenn er nur zu Hause bleiben dürfte.

00:05:23: Er wurde freigesprochen.

00:05:24: Ach guck!

00:05:26: Das war wahrscheinlich für ihn die größte Strafe.

00:05:28: Ja, wahrscheinlich wenn die Frau vielleicht so ein Besen war und er dann halt zu Hause sein muss?

00:05:32: Naja...

00:05:33: Okay das war's soweit schön dass du zugelöst hast, dass du da warst und nächste Woche wieder.

00:05:37: Bis nächste Woche!

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